n-Develop

Thoughts and opinions about .NET, C# and other things.

Biergarten-Beobachtungen

Es ist Sonntag. Und ein besonders schöner Sonntag noch dazu. Bei 27 Grad und Sonnenschein sitze ich im besten Biergarten, den ich mit dem Fahrrad in kurzer Zeit erreichen konnte. Das ist ein toller Start in die Elternzeit. Die nächsten 3 Monate darf ich mich voll und ganz um den Nachwuchs kümmern. Das wird super. Allerdings haben meine Schwiegereltern darauf bestanden den Sohnemann heute abend bei sich zu behalten. Ich "feiere" den Start in die Elternzeit also ohne Kind. Seltsam.

Ich habe schon den ein oder anderen Blog-Artikel an öffentlichen Orten geschrieben. In der Bahn, im Café oder auf einer Bank an der Alster. Überall dort fiel ich nicht weiter auf. Es war nichts Ungewöhnliches daran, dass dort jemand sitzt und auf die Tastatur seines Laptops oder Tablets einhackt. Das ist heute allerdings anders. Ich bin nicht in Hamburg. Nicht mal in Hamburgs "Speckgürtel". Ich bin auf'm Dorf. Hier sind andere Sachen normal. ...


Kurznotiz: Fehlende Views nach Deployment auf Azure WebApp

Vor ein paar Tagen hatte ich das Problem, dass manche Views nicht auf meiner Azure-WebApp deployed wurden. Egal ob es über meinen Continuous Deployment-Prozess lief oder ich direkt über Visual Studio gepublished habe. Die Views kamen einfach nicht auf dem Server an.

Die Lösung war einfach. Aber die Suche nach dieser hat deutlich länger gedauert, als man denken sollte. Ich hoffe, dass ich mit diesem Blog-Post für den ein oder anderen die Suche etwas verkürzen kann. ...


Eigene Sitecore-Pipelines entwickeln

Wer sich mit Sitecore-Entwicklung befasst, kommt nicht drum herum, sich auch mit den Sitecore-Pipelines zu beschäftigen. Die Pipelines bieten oft einen guten Einstiegspunkt, wenn man eigene Funktionalität irgendwo einklinken will. Doch hin und wieder reichen die vorhandenen Pipelines nicht aus. Denn dann möchte man vielleicht selbst Funktionalität hinzufügen, die von anderen erweiterbar ist.

Aber wie erstellt man eigentlich eine eigene Pipeline? Das ist insgesamt sogar recht einfach.

Das Kind braucht einen Namen

Wir beginnen damit die Pipeline selbst zu definieren. Dazu erstellt man eine neue .config-Datei unter App_Config/Include. In unserem Beispiel soll diese Datei Custom.SamplePipeline.config heißen. Die Pipeline selbst soll entsprechend samplePipeline heißen. ...


Softwareentwickler und das Impostor-Syndrom

In einigen vergangenen Blog-Posts habe ich über die Einstellung bzw. die Selbstwahrnehmung einiger Bekannter philosophiert. Meist handelte es sich dabei um Informatiker. Als ich dann vor ein paar Tagen mal wieder Developer Tea, einen meiner Lieblingspodcasts hörte, traf das Thema der Episode den Nagel auf den Kopf.

Das Thema der Sendung war Experienced Developers and Impostor Syndrome. Ich empfehle jedem, der des Englischen mächtig ist, sich die Folge (und natürlich alle anderen Folgen) zu Gemüte zu führen. Da es meiner Meinung nach aber viel zu wenig interessanten deutschen Content in diese Richtung gibt, werde ich einige Gedanken aus der Episode hier zusammenfassen und durch meine eigenen Gedanken und Meinungen ergänzen.

Was ist das Impostor-Syndrom?

Wenn man den Titel der Podcast-Episode, oder den Titel dieses Blog-Posts liest, fragt man sich wahrscheinlich zuerst "Was ist das Impostor-Syndrom?"....


Programmierer oder Entwickler?

In den letzten Wochen häufen sich die nicht technischen Posts auf meinem Blog. Das ist nicht unbedingt beabsichtigt, aber ich nutze diesen Rahmen in der letzten Zeit gerne, um von Gesprächen und anderen Situationen zu berichten, die mich mehr oder weniger stark geprägt haben. Heute geht es mal wieder um eine, nennen wir es "Unterhaltung". Aber ich fange mal etwas anders an.

Softwareentwickler

Ich bin aus einem bestimmten Grund Softwareentwickler geworden. Auch wenn es für den ein oder anderen albern klingt, ich mag das "Rätsel lösen". Ich mag es vor ein Problem, bzw. vor eine Anforderung gestellt zu werden und diese selbstständig lösen zu dürfen. Gefragt sind hauptsächlich Kreativität und die Fähigkeit, einen effizienten und gut lesbaren Lösungsweg zu finden. Das macht, für mich, die Tätigkeit eines Softwareentwicklers aus. Aber es gibt natürlich auch einen etwas anderen Ansatz. ...


n-Develop Reworked - Komplett-Überarbeitung des Blogs

Es wurde mal wieder Zeit für was Neues. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, sieht es hier mal wieder völlig anders aus. Nein, es handelt sich nicht um ein neues WordPress-Theme oder einen Umstieg auf Joomla oder ähnliches. Ich habe in den letzten Wochen mein eigenes kleinen Blog-System entwickelt. Aber fangen wir mal von vorne an...

Wie es begann

Eine ganze Weile habe ich nach einem schönen, aber verhältnismäßig kleinen Projekt gesucht....


Warum ich Unit-Tests für Third-Party-Code schreibe

Wer TDD lernt, stellt sich erstaunlich selten die Frage, ob Unit-Tests auch für bestehende Frameworks geschrieben werden sollten. Die meisten denken höchsten einen kurzen Augenblick darüber nach und kommen zu folgender, durchaus verständlicher Antwort.

Die Korrektheit des Frameworks fällt nicht in meine Zuständigkeit. Die Entwickler des Frameworks sind selbst dafür verantwortlich, ihre Funktionen mit Unit-Tests zu testen.

Klingt absolut logisch. Und diesmal meine ich das nichtmal ironisch. :-)

Aber...

Der Grundgedanke der oben genannten Aussage ist natürlich richtig. Als einfacher Nutzer des Frameworks, bin ich...


von Nörgelei und Untätigkeit

Und schon wieder ein nicht-technischer Blog-Artikel. Und, um genau zu sein, geht es wieder um Unverständnis meinerseits. Nur dieses Mal ist es mehr als Unverständnis. Es geht um Ärgernis. Etwas, dass mich regelmäßig sprachlos und oft auch ägerlich macht.

Werden wir konkret

Was ist es nun, was mich so aufregt? Es geht um Nörgler. Und ich meine damit nicht jene, die hin und wieder Missstände sehen (oder sogar aufdecken) und diese offen ansprechen. Es geht um jene, die meckern und meckern und nörgeln, aber nicht die Konsequenzen ziehen. Denn genau darum geht es. Um Konsequenzen.

Hier ein typisches Beispiel: Jedes Unternehmen / jede Abteilung hat...


von Mut, Chefs und Menschen

In den letzten Tagen und Wochen führte ich auffällig oft Gespräche mit gut ausgebildeten Leuten, die mich ehrlich verblüfft haben. Oft genug allerdings mehr im Negativen als im Positiven.

Im letzten Gespräch, von dem ich euch heute berichten möchte, ging es um Chefs, unsere "Leistungsgesellschaft" und fehlenden Mut.

Ich unterhielt mich mit einer Dame, die seit 7 Jahre in der Werbebranche tätig ist. In Laufe des Gesprächs erzählte sie, dass sie regelmäßig 60 Stunden pro Woche arbeitet, allerdings nur 40 Stunden bezahlt bekommt. Überstunden werden weder bezahlt, noch abgefeiert. Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist selbstverständlich. Das sei nunmal so in der Werbebranche. ...


Arbeitgeber, Sicherheit und Traumjobs

Ich nutze die Möglichkeiten dieses Blogs mal wieder, um ein paar nicht-technische Töne loszulassen. Also worum soll es gehen? Heute soll es um Arbeitgeber und die Wahl des selbigen gehen.

seltsames Sicherheitsempfinden

In den letzten Monaten habe ich mit einigen Menschen Gespäche zu beruflicher Entwicklung geführt. Dabei kam wiederholt die Aussage "Es ist nicht gerade mein Traumjob, aber ich bin in einem Unternehmen angestellt in dem man alt werden kann. Ein sicherer Job und ein passables Einkommen. Mehr brauche ich nicht." Damit wir uns richtig verstehen: Wir reden hier von hochqualifizierten IT-Fachkräften in der Altersklasse unter 40 Jahren. Diese Aussagen machen mich immer wieder sprachlos. Wer ein bisschen den IT-Markt im Auge hat, ...